Haarige Angelegenheiten

Wenn ich beim Friseur bin, dann heißt es im Grunde immer: “Nur die Spitzen schneiden. So wenig wie möglich, so viel wie nötig.” Ich bin also echt sowas von langweilig.

Vor ein paar Wochen allerdings hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich mein Straßenköterblond sowas von satt habe! In prallem Sonnenlicht hätte man es noch wohlwollend als gülden bezeichnen können, aber so verblendet bin ich nun auch wieder nicht. Das einzig Schöne an meinem Haar: Aus irgendwelchen Gründen habe ich von Natur aus Ombré Hair – von straßenköter zu blond.

Wie auch immer, neue Farbe sollte auf den Kopf. Erst hab ich an sowas gedacht wie Erdbeerblond, dann wurde es spontan dunkleres Kupfer. Ich bin nun also auch ein Readhead! Ich muss gestehen, ein wenig muss ich mich an die Farbe noch gewöhnen und ich glaube, wenn sie sich mit der Zeit auswäscht, könnte sie mir besser gefallen.

Aber mit der neuen Farbe tut sich nun ein anderes Problem auf. Ich bin nämlich haartechnisch extrem faul. Waschen, föhnen, möglichst wenig Aufwand. Manche können sich das auch leisten. Menschen mit unkompliziertem Haar. Ich gehöre nicht dazu. Ich habe krauses, feines Haar. Ergo explodiert mein Haupthaar ab 1% Luftfeuchtigkeit regelrecht auf meinem Schädel. Öl bändigt es ein wenig, aber so wirklich zufriedenstellend auch nicht. Ein Glätteisen könnte da Abhilfe schaffen, aber dann könnte ich mir auch direkt eine Glatze rasieren lassen, weil mein Haar sofort in die Knie gehen würde.

Alles nicht so leicht! Umso schlimmer, wenn man dann auf Pinterest unterwegs ist und lauter schöne Frisuren findet. Hier mal meine Favoriten der letzten Nacht.

Jetzt ist also meine Überlegung, ob ich mir wieder einen Pony schneiden lassen soll. Aber das bedeutet dann wieder so viel Aufwand. Oder doch erstmal nur einen Lockenstab kaufen?

Seid ihr auch so permanent unzufrieden mit euren Haaren wie ich oder habt ihr die Traummähne schlechthin?

Gelesen im Februar 2014

Und schon wieder ein Monat vorbei! Wo ist nur der Februar hin?

Ich warte ja immer noch auf einen verspäteten heftigen Wintereinbruch, der meine Heizkostenrechnung durch die Decke treibt, aber nun ist ja schon der meteorologische Frühling da, also bleiben wir hoffentlich doch verschont und können unsere Gesichter nun wieder der warmen Sonne entgegenstrecken.

So schnell wie der letzte Monat auf einmal vorbei war, habe ich auch ziemlich wenig gelesen – also für meine Verhältnisse.



Erstmal ging es weiter mit Die dunkle Königin, Teil 8 von Das Lied von Eis und Feuer. Nur noch zwei Bände, dann ist erstmal Sense mit den Starks und den Lennisters und all den anderen Häusern und Völkern. Ich werde sie vermissen! Wer nur die Serie guckt, der darf sich ab der nächsten Staffel auf sehr viele Ereignisse freuen. Ui, ui, ui, da ist jede Menge passiert und die richtigen Leute haben endlich mal was auf den Deckel gekriegt!

Nach einem Buch von George R.R. Martin brauche ich immer was leichtes und weniger deprimierendes, also hab ich mir kurzerhand Das muss Liebe sein gekauft – schlichte Frauenliteratur eben. War ganz nett, aber Rachel Gibson hat auch schon bessere Bücher geschrieben.

Die absolute Katastrophe im Februar war Gone Girl! Oh mein Gott, was für ein schlechtes Buch. Ich kenne auch die ersten beiden Bücher von Gillian Flynn, weswegen mir sehr schnell klar war, in welche Richtung die Geschichte schlägt und dass es absolut abgefucktes Ende auf mich warten wird. Dadurch war es unendlich langweilig. Im ersten Teil gab es noch einige spannende Cliffhanger, aber nach der Hälfte des Buches kämpfte ich mit jeder Seite, was dann am Ende auch der Grund für nur drei gelesene Bücher insgesamt war.



Wie bereits erwähnt, brauchte ich weniger anspruchsvolles fürs Hirn, deshalb habe ich mir zwei Frauenromane gegönnt: Komm, und küss mich! von Susan Elizabeth Phillips und Das muss Liebe sein von Rachel Gibson.

1456 Seiten sind es geworden. Im März wird hoffentlich alles besser! Allerdings konnte ich meinen SuB um 1 abbauen, yeah! Das ist immerhin etwas! Die Monatsaufgabe (buchkauffrei) habe ich natürlich nicht gemeistert, war ja aber auch nicht anders zu erwarten.

Bis die Oscars anfangen, will ich gleich auch noch ein paar Seiten lesen. Im März müssen ein paar mehr Bücher von meinem Stapel verschwinden.

Catrice Pure Shine Lip Balm

Irgendwann, vor schon ziemlich langer Zeit, fing das ja mal mit diesen getönten Lippenpflegestiften an. Wenn ich mich recht erinnere, dann war es Labello, die diesen rosa Perlschimmer-Stift auf dem Markt hatten. Oder war es bebe? Egal!

Dann vor nicht so langer Zeit der Hype um die Chubby Sticks von Clinique. Ich muss gestehen, ich hatte anfangs gedacht, das wäre Blush, weil zu der Zeit auch welche mit cremiger Konsistenz so beliebt waren, und mit dem Namen Chubby Stick hatte ich irgendwie Wangen assoziiert – keine Ahnung, wieso. Als ich dann gerafft hab, dass es ein farbiger Lip Balm ist (vermarktet als Lippenstift), hab ich mir das gute Stück mal angeguckt, festgestellt, dass er knapp 20 Euro kostet und ihn hysterisch lachend wieder ins Regal gelegt.

Aber wie das so ist it Trends, die werden aufgegriffen und inzwischen gibt es diese Lip Balms, die auf den ersten Blick aussehen wie Wachsmaler für koordinationsbeeinträchtige Kleinkinder auch im Drogeriebereich. Ich habe mich also hinreißen lassen und einen Pure Shine Colour Lip Balm von Catrice mitgenommen (“Nur mal so zum Testen.” – Ja ja, dieser ständige Selbstbetrug!)



Geworden ist es die Farbe 010 Rose & Woody, also ein Rosenholzton. Es gibt auch auffälligere Farben in Beerentönen, aber an die hab ich mich nicht wirklich rangetraut, weil ich ein Feigling bin, was Farben angeht und immer gleich denke, ich seh aus wie ein Clown, sobald etwas mehr ist als “natürlich”.



Dennoch bin ich zufrieden mit meiner Wahl (weil ich nämlich ziemlich auf rosenholzig stehe). Es sind keine schimmrigen Glitzerpartikel in dem Balm, er hat eine vanillige Duftnote, schmeckt nach nichts, hinterlässt ein angenehmes Gefühl und eine schöne Farbabgabe (die aber nicht maskenhaft deckend ist, sondern mich eher an das Lustre-Finish von MAC erinnert). Und man kann ihn auch ohne Spiegel auftragen (bei Lippenstift trau ich mich das immer nicht so richtig, aus Angst den nachher bis zum Kinn zu ziehen). Die Haltbarkeit ist auch ok, eben wie bei einer herkömmlichen Lippenpflege. Für 4,99 Euro find ich das Ganze zwar immer noch etwas teuer, aber im Vergleich zum Chubby Stick von Clinique wesentlich angebrachter und ab und an kann man ja auch mal etwas mehr zahlen und sich was schönes gönnen.

Ich guck mir auf jeden Fall nochmal die anderen Farben an und trau mich evtl. doch noch ein wenig beeriger.

Gelesen im Januar 2014

Besser spät als nie! Nun habe ich mit doch entschieden, auch für 2014 meine Lesestatistiken zu veröffentlichen. Bisher kamen mir Prüfung und Projektabgaben immer dazwischen, aber nun sind Ferien und ich habe wieder Zeit, also gehe ich es an.



Bei mir ging es einmal mit Das Lied von Eis und Feuer weiter. Inzwischen bin ich ja schon bei Band 8 angekommen und ich habe irgendwie das Gefühl, dass seit Beginn gar nicht so viel passiert ist, obwohl das nicht stimmt. Mein Hirn kann diese ganzen Wendungen einfach nur nicht ordentlich verarbeiten. Wir bereits in Band 7 fehlen auch hier wieder Hauptcharaktere – darunter mein Liebling. Ich hoffe, sie sind im nächsten Buch wieder mit dabei!
Der Duft des Sommers hat mich enttäuscht. Demnächst gibt es hiervon eine Verfilmung mit Kate Winselt und Josh Brolin und der Trailer gefiel mir ziemlich gut. Leider wird das Buch aus Sicht eines pubertierenden Jungen erzählt, wodurch einige Situationen sehr, sehr merkwürdig und manchmal auch absurd wirkten. Aus Perspektive der Mutter hätte es mir sicher ziemlich gut gefallen.



Damals hatte ich die Reihe von Nele Neuhaus um Bodenstein und Kirchhoff einfach mit Schneewittchen muss sterben mittendrin angefangen. Nun habe ich mich mal mit Band 1 befasst. Eine unbeliebte Frau ist ein solider Einstieg. Ich mag das Duo einfach und werd nun auch hoffentlich bald die weiteren Teile lesen.
Einfach. Liebe. gefiel mir gut. Ich steh prinzipiell ja sowieso auf Liebesromane und Lucas hatte es mir schon ein wenig angetan. Leider wir meiner Meinung nach das Thema Vergewaltigung, das gleich zu Beginn ins Spiel gebracht wird, nicht ausreichend verarbeitet. Der Nachfolger steht aber schon in den Startlöchern und ich freu mich drauf!
Tja, Noah … ich muss gestehen, nach Der Nachtwandler hatte ich Fitzek ein wenig über. Noah gefiel mir dann generell aber ganz gut, ich mochte die Action-Agenten-Momente. Das Ende allerdings … da bin ich mir noch immer nicht ganz sicher, wie ich es finden soll.



Bis fast zum Ende des Monats hatte ich es tatsächlich geschafft, keine Bücher zu kaufen, aber dann überkam es mich und ich habe ordentlich zugeschlagen. Rebecca, Zwanzig Jahre später (Fortsetzung von Die drei Musketiere) und Die Jury sind solche “Will ich im Leben unbedingt noch lesen”-Bücher, werden also vermutlich nicht sofort in Angriff genommen. Die Bücherdiebin kommt nun ja ins Kino und vorher wollte ich noch die Romanvorlage lesen, aber irgendwie stecke ich da so ziemlich fest.



Creekers und Gone Girl wurden mir geliehen, weswegen ich sie dann auch mal demnächst lesen sollte. Und Du sollst nicht sterben ist ein Teil der Roy-Grace-Reihe, die ich nun langsam mal voran treiben will, weil inzwischen echt viele Fortsetzungen erschienen sind, die ich noch aufholen muss.

Ok, der ganze Spaß in Zahlen: Mit fünf Büchern habe ich im Januar 2100 Seiten geschafft, meinen SuB durch die neuen Bücher aber leider um zwei aufgebaut, wodurch ich weder mein Monatsziel noch die Monatsaufgabe (auf drei gelesene darf ein gekauftes Buch kommen) geschafft habe.

Außerdem habe ich dank Anja angefangen, meine begonnenen Buchreihen zu listen. Oje, oje! Ich hab bisher 41 gezählt und somit jetzt schon mehr als erwartet und bin nicht mal fertig, sondern hab einfach nur die aufgeschrieben, die mir spontan in meinem Regal aufgefallen sind …

Blogilates – Challenge Accomplished

Wow, vier Wochen sind schon vorbei! Das bedeutet, dass ich den Anfängerkalender von Blogilates durchgezogen und somit meine persönliche Herausforderung gemeistert habe!

Ich muss sagen, ich bin schon ziemlich stolz auf mich. Denn eigentlich bin ich jemand, der sich in Sachen Sport sehr, sehr schnell demotivieren lässt. Aber diesmal habe ich nicht klein beigegeben, sondern den freien Sonntag immer noch mit Body Body Balance (Mix aus Yoga und Pilates) gefüllt.

Fassen wir mal zusammen, was ich während dieser Zeit feststellen konnte: Optische Veränderungen gibt es nicht (was aber auch nicht zwangsweise das Ziel ist), aber ich merke die Kräftigung der Muskulatur. Bauchübungen fallen mir wesentlich leichter als zu Beginn und ich merke, dass ich bei den Dehnungen auch besser geworden bin. Große Lücken verzeichne ich besonders in den Armen (die sind aus Pudding und ich halte selten eine Übung an einem Stück durch) und in den Beinen – hier ist also starker Nachholbedarf. Mein Rücken ist auch kräftiger geworden. Wegen meiner schwachen Muskulatur leide ich ganz schnell unter Rückenschmerzen, die sind inzwischen wieder weniger geworden, auch wenn ich zwischenzeitlich eine wirklich schmerzhafte Woche hatte.

Immer wenn ich an den Übungen fast verzweifelt bin, weil ich nicht richtig mitgekommen bin, habe ich mir gesagt, dass ich das alles gar nicht so können MUSS. Casey ist professionelle Trainerin, es wäre ja schlimm, wenn ich das als untrainierter Mensch genauso wie sie könnte. Also mache ich alle Übungen, soweit ich kann und freue mich über jede Verbesserung, die ich feststelle.

Und weil das inzwischen ganz gut klappt, steige ich ab morgen in den Februarkalender ein. Ich habe schonmal kurz reingeschaut und liege jetzt schon wimmernd am Boden, aber irgendwann werde ich auch das halbwegs hinkriegen und dann kann ich noch stolzer auf mich sein!

Danke an Lynie, die mich “gezwungen” hat, mit Blogilates zu starten ♥

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