Gelesen im Februar 2014

Und schon wieder ein Monat vorbei! Wo ist nur der Februar hin?

Ich warte ja immer noch auf einen verspäteten heftigen Wintereinbruch, der meine Heizkostenrechnung durch die Decke treibt, aber nun ist ja schon der meteorologische Frühling da, also bleiben wir hoffentlich doch verschont und können unsere Gesichter nun wieder der warmen Sonne entgegenstrecken.

So schnell wie der letzte Monat auf einmal vorbei war, habe ich auch ziemlich wenig gelesen – also für meine Verhältnisse.



Erstmal ging es weiter mit Die dunkle Königin, Teil 8 von Das Lied von Eis und Feuer. Nur noch zwei Bände, dann ist erstmal Sense mit den Starks und den Lennisters und all den anderen Häusern und Völkern. Ich werde sie vermissen! Wer nur die Serie guckt, der darf sich ab der nächsten Staffel auf sehr viele Ereignisse freuen. Ui, ui, ui, da ist jede Menge passiert und die richtigen Leute haben endlich mal was auf den Deckel gekriegt!

Nach einem Buch von George R.R. Martin brauche ich immer was leichtes und weniger deprimierendes, also hab ich mir kurzerhand Das muss Liebe sein gekauft – schlichte Frauenliteratur eben. War ganz nett, aber Rachel Gibson hat auch schon bessere Bücher geschrieben.

Die absolute Katastrophe im Februar war Gone Girl! Oh mein Gott, was für ein schlechtes Buch. Ich kenne auch die ersten beiden Bücher von Gillian Flynn, weswegen mir sehr schnell klar war, in welche Richtung die Geschichte schlägt und dass es absolut abgefucktes Ende auf mich warten wird. Dadurch war es unendlich langweilig. Im ersten Teil gab es noch einige spannende Cliffhanger, aber nach der Hälfte des Buches kämpfte ich mit jeder Seite, was dann am Ende auch der Grund für nur drei gelesene Bücher insgesamt war.



Wie bereits erwähnt, brauchte ich weniger anspruchsvolles fürs Hirn, deshalb habe ich mir zwei Frauenromane gegönnt: Komm, und küss mich! von Susan Elizabeth Phillips und Das muss Liebe sein von Rachel Gibson.

1456 Seiten sind es geworden. Im März wird hoffentlich alles besser! Allerdings konnte ich meinen SuB um 1 abbauen, yeah! Das ist immerhin etwas! Die Monatsaufgabe (buchkauffrei) habe ich natürlich nicht gemeistert, war ja aber auch nicht anders zu erwarten.

Bis die Oscars anfangen, will ich gleich auch noch ein paar Seiten lesen. Im März müssen ein paar mehr Bücher von meinem Stapel verschwinden.

Gelesen im Januar 2014

Besser spät als nie! Nun habe ich mit doch entschieden, auch für 2014 meine Lesestatistiken zu veröffentlichen. Bisher kamen mir Prüfung und Projektabgaben immer dazwischen, aber nun sind Ferien und ich habe wieder Zeit, also gehe ich es an.



Bei mir ging es einmal mit Das Lied von Eis und Feuer weiter. Inzwischen bin ich ja schon bei Band 8 angekommen und ich habe irgendwie das Gefühl, dass seit Beginn gar nicht so viel passiert ist, obwohl das nicht stimmt. Mein Hirn kann diese ganzen Wendungen einfach nur nicht ordentlich verarbeiten. Wir bereits in Band 7 fehlen auch hier wieder Hauptcharaktere – darunter mein Liebling. Ich hoffe, sie sind im nächsten Buch wieder mit dabei!
Der Duft des Sommers hat mich enttäuscht. Demnächst gibt es hiervon eine Verfilmung mit Kate Winselt und Josh Brolin und der Trailer gefiel mir ziemlich gut. Leider wird das Buch aus Sicht eines pubertierenden Jungen erzählt, wodurch einige Situationen sehr, sehr merkwürdig und manchmal auch absurd wirkten. Aus Perspektive der Mutter hätte es mir sicher ziemlich gut gefallen.



Damals hatte ich die Reihe von Nele Neuhaus um Bodenstein und Kirchhoff einfach mit Schneewittchen muss sterben mittendrin angefangen. Nun habe ich mich mal mit Band 1 befasst. Eine unbeliebte Frau ist ein solider Einstieg. Ich mag das Duo einfach und werd nun auch hoffentlich bald die weiteren Teile lesen.
Einfach. Liebe. gefiel mir gut. Ich steh prinzipiell ja sowieso auf Liebesromane und Lucas hatte es mir schon ein wenig angetan. Leider wir meiner Meinung nach das Thema Vergewaltigung, das gleich zu Beginn ins Spiel gebracht wird, nicht ausreichend verarbeitet. Der Nachfolger steht aber schon in den Startlöchern und ich freu mich drauf!
Tja, Noah … ich muss gestehen, nach Der Nachtwandler hatte ich Fitzek ein wenig über. Noah gefiel mir dann generell aber ganz gut, ich mochte die Action-Agenten-Momente. Das Ende allerdings … da bin ich mir noch immer nicht ganz sicher, wie ich es finden soll.



Bis fast zum Ende des Monats hatte ich es tatsächlich geschafft, keine Bücher zu kaufen, aber dann überkam es mich und ich habe ordentlich zugeschlagen. Rebecca, Zwanzig Jahre später (Fortsetzung von Die drei Musketiere) und Die Jury sind solche “Will ich im Leben unbedingt noch lesen”-Bücher, werden also vermutlich nicht sofort in Angriff genommen. Die Bücherdiebin kommt nun ja ins Kino und vorher wollte ich noch die Romanvorlage lesen, aber irgendwie stecke ich da so ziemlich fest.



Creekers und Gone Girl wurden mir geliehen, weswegen ich sie dann auch mal demnächst lesen sollte. Und Du sollst nicht sterben ist ein Teil der Roy-Grace-Reihe, die ich nun langsam mal voran treiben will, weil inzwischen echt viele Fortsetzungen erschienen sind, die ich noch aufholen muss.

Ok, der ganze Spaß in Zahlen: Mit fünf Büchern habe ich im Januar 2100 Seiten geschafft, meinen SuB durch die neuen Bücher aber leider um zwei aufgebaut, wodurch ich weder mein Monatsziel noch die Monatsaufgabe (auf drei gelesene darf ein gekauftes Buch kommen) geschafft habe.

Außerdem habe ich dank Anja angefangen, meine begonnenen Buchreihen zu listen. Oje, oje! Ich hab bisher 41 gezählt und somit jetzt schon mehr als erwartet und bin nicht mal fertig, sondern hab einfach nur die aufgeschrieben, die mir spontan in meinem Regal aufgefallen sind …

Gelesen im Dezember 2013

Da dachtet ihr wohl, ihr bleibt verschont, aber ich muss euch enttäuschen :P Die Lesestatistik für Dezember 2013 steht noch aus und damit der Neurotiker in mir das Jahr auch endlich abschließen kann, muss ich die jetzt auch nachliefern.



Weiter ging es auch im Dezember mit dem nächsten Band von Das Lied von Eis und Feuer. Ich habe nun sozusagen das dritte englische Buch beendet und bin eigentlich ziemlich gespannt, wie es weitergeht. Allerdings wurde ich (gewollt) gespoilert, weswegen mir die Lust an der Reihe gerade irgendwie vergangen ist … Ich werde sie aber trotzdem fortsetzen, immerhin hab ich ja die Bücher schon da!
Dann habe ich mir aus meinem SuB Kirschroter Sommer gegriffen. Es war damals ein Flohmarktschnäppchen, das ich mir wegen der guten Rezensionen gekauft hatte, aber dann blieb es im Regal liegen. Hätte ich es mal früher gelesen, denn die Geschichte von Emily und Elyas hat mir echt gut gefallen, undzwar so gut, dass ich mir den Nachfolger Türkisgrüner Winter direkt von meinem Weihnachtsgutschein kaufen musste. Allerdings fand ich den dann leider ziemlich lahm, auch wenn er vielversprechend anfing.
Das neue Buch von Nicholas Sparks, Kein Ort ohne dich, fand ich seit langem mal wieder eines der besten von ihm! War sehr gerührt und am Ende kullerten (natürlich) die Tränen. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.



Ei, ei, ei! Gegen Ende des Monats packte mich nochmal der Kaufrausch. Die ersten Wochen war ich wirklich ganz artig, aber dann musste ich praktisch meinen innere Dämonen nachgeben. Erst musste ich unbedingt Türkisgrüner Winter haben. Und weil Der Duft des Sommers verfilmt wurde und bald in die Kinos kommt, musste ich vorher noch das Buch lesen. Und … na ja, ihr kennt das ja, man findet für alles eine Ausrede, wenn man will.

Das Jahr 2013 zusammengefasst in Zahlen: Ich habe 68 Bücher mit insgesamt 30.185 Seiten gelesen. Ich hab keine meiner Challenges (SuB-Abbau Extreme und Let’s Get Classic) geschafft. Dafür beträgt mein Bücherkonto allerdings 45,77€, womit ich beinahe beim Startkapital von 50,00€ geblieben bin – das ist doch immerhin was!

Auch im neuen Jahr nehme ich am SuB Abbau Extreme teil. Ich kann es einfach nicht lassen zu versuchen, meinen Stapel ungelesener Bücher zu eliminieren. Ansonsten will ich auch 2014 einige Klassiker lesen, die u.a. bereits in meinem Regal stehen.

Geschenkidee: Buchempfehlungen

Heute möchte ich euch ein paar Inspirationen für Bücher geben, die sich sehr schön als Weihnachtsgeschenk eignen. Eigentlich ist es ja so, dass jeder so seinen Geschmack hat und somit eigentlich jedes Buch verschenkbar ist, wenn es nur für die richtige Person ausgesucht wird.

Aber es gibt ein paar Bücher, die lösen beim Lesen ein bestimmtes Gefühl aus, die regen zum Nachdenken an und lassen Tränen in die Augen schießen, die man nicht mehr stoppen kann. Ich finde, genau solche Geschichten kommen oft viel zu kurz, weil man dann doch zu bekannten Genres und Gewohnheiten greift. Deshalb habe ich eine kleine Auswahl solcher Bücher für euch zusammengestellt, die für mich ein besonderes Leseerlebnis waren.

Schiffbruch mit TigerSchiffbruch mit Tiger
Vor nicht allzu langer Zeit wurde Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger ja verfilmt. Ich muss sagen, der Trailer gefiel mir nicht allzu gut und die Effekte waren meiner Meinung nach nicht ausgereift genug. Deshalb habe ich auch das Buch auch erstmal nicht weiter beachtet, bis es mir ausgeliehen wurde. Und das zum Glück! Schiffbruch mit Tiger erzählt eine wunderbare und ergreifende Geschichte, die zu Nachdenken anregt, ohne langweilig zu sein. Als der junge Pi mit seiner Familie und einem halben Zoo von Indien nach Kanada auswandern will, singt plötzlich der Frachter, auf dem sie sich befinden. Pi findet sich zusammen mit einem Zebra, einem Affen, einer Hyäne und einem Tiger auf einem Rettungsboot wieder. Fast ein Jahr lang ist er schiffbrüchig und kämpft nicht nur gegen den Hunger und die Natur, sondern muss sich auch mit den Tieren auf dem kleinen Boot arrangieren.

HannesHannes
Hannes hatte ich damals innerhalb eines Abends bei Anja gelesen und ich war sehr froh, dass mich niemand gesehen hat, denn ich konnte die Tränen nicht zurückhalten. Dieses Buch handelt von Hannes bzw. Uli, der Briefe an seinen Freund schreibt und ihn somit am Leben teilhaben lässt. Denn Hannes liegt nach einem schweren Unfall im Koma und zeigt keine Anzeichen der Besserung. Um mit seiner Trauer und Wut umzugehen, berichtet Uli gleichzeitig simpel und ganz wunderbar, wie es ihm nach dem Unfall ohne seinen besten Freund an der Seite ergeht. Eine ausführliche Rezension findet ihr hier.

Gute GeisterGute Geister
Seit langer Zeit konnte mich ein Buch mal wieder richtig begeistern! Gute Geister erzählt die Geschichte von Rassentrennung in der 1960er Jahren im Süden der USA. Dabei wird immer wieder zwischen der College-Absolventin Skeeter und den schwarzen Dienstmädchen Abigail und Minnie gewechselt. Ein wirklich schönes Buch, das von Witz über Entsetzen bis Mitgefühl alles enthält und obwohl es ja ein sehr ernstes Thema ist, wird es durch den tollen Schreibstil und der unterschiedlichen Sicht der Protagonisten nie langweilig. Die Verfilmung lief in den deutschen Kinos unter dem Titel The Help. Die komplette Rezension findet ihr hier. Übrigens gibt es derzeit eine sehr schöne Ausgabe mit Leineneinband.

Ein ganzes halbes JahrEin ganzes halbes Jahr
Dieses Buch haben sicher schon einige von euch gelesen und wenn nicht, dann lege ich es euch wärmstens ans Herz! Ich hatte bereits viel Gutes über Ein ganzes halbes Jahr gehört, doch erst als meine lesefaule Schwester es mir ebenfalls empfohlen hatte, habe ich es tatsächlich gelesen. Zuerst erinnerte mich die Geschichte sehr stark an Ziemlich beste Freunde. Die junge Louisa bekommt mehr oder weniger aus Zufall die Stelle als Pflegekraft bei Will, der nach einem schweren Unfall im Rollstuhl sitzt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten nähern sich die beiden immer mehr an, aber das Schicksal wäre ja nicht das Schicksal, wenn es nicht noch etwas in Petto hätte … Ich bin sehr, sehr froh, dass ich dieses Buch zum Großteil nicht in der Bahn, sondern zuhause gelesen habe, denn es gab wirklich viele Momente, in denen ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte.

Geschenkidee: Über den Tellerrand kochen

Nur noch knapp anderthalb Wochen bis Weihnachten! Habt ihr schon alle Geschenke zusammen? Nein? Dann habe ich hier villeicht noch eine kleine Idee für euch.

Letzte Woche erreichte mich eine E-Mail zu einem schönen Projekt, das sich meiner Meinung nach wunderbar als Weihnachtsgeschenk eignet. Im Zuge der Uni-Veranstaltung Funpreneur-Wettbewerb von Profund – Gründungsförderung der FU Berlin (immer diese langen Bezeichnungen …) haben vier Studenten innerhalb von nur wenigen Wochen ein Kochbuch mit dem Titel Über den Tellerrand kochen komplett umgesetzt.



Im Mittelpunkt steht das derzeit wieder aktuelle Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik, denn alle Rezepte stammen von Menschen mit Flüchtlingshintergrund. Dabei sind nicht nur 21 Rezepte von Menschen aus aller Welt enthalten, sondern es werden auch deren Geschichten erzählt. Eine sehr schöne und spannende Sache, wie ich finde! Außerdem gehen von jedem verkauften Kochbuch 2,50€ als Spende an PRO-ASYL.



Ich weiß beispielweise, dass meiner Mutter dieses Kochbuch auf jeden Fall gefallen wird, denn man lernt nicht nur tolle Rezepte kennen, sondern auch Eindrücke aus anderen Ländern und Kulturen, was sie immer wieder extrem interessant findet (und was schonmal in wochenlang Kurkuma in jedem Gericht “für die indische Note” ausarten kann).

Zu kaufen gibt es das Buch für 15,00€ bei Hugendubel sowie in weiteren kleinen Buchhandlungen in Berlin oder per E-Mail unter team@ueberdentellerrandkochen.de (hier zzgl. 1,00€ Versand pro Exemplar). Wenn ihr weitere Informationen über das Projekt wollt, könnt ihr hier auf der Homepage noch mehr nachlesen.

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