Seit knapp sechs Monaten wohnt Mabel Clarence nun schon in Higher Barton. Nachdem sie ihr gesamtes Leben in London verbracht hatte, genießt sie nun ihr ruhiges Leben im kornischen Idyll. Auch wenn sie einen eher holprigen Start mit der Gegend und ihren Bewohnern hatte, indem sie nicht nur eine Leiche fand, sondern auch noch einen Mordfall löste, lebt sie sich nach und nach in den Alltragstrott ein. Doch dann stolpert Mabel bereits über die zweite Leiche innerhalb des Jahres: Der örtliche Beststellerautor Clark Kernick liegt erschlagen in seinem Haus und ein Schuldiger ist schnell gefunden. Harrison Hickery, dessen Frau ihn mit Kernick betrogen hat, wird wegen Mordverdachts festgenommen und tötet sich in Haft. Sein Selbstmord wird als Schuldeingeständnis gewertet, der Fall zu den Akten gelegt. Mabel jedoch glaubt nicht an Hickerys Schuld und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder. Dabei weiß sie noch nicht, dass sie nicht nur sich in tödliche Gefahr bringt.
Informationen
Sprache: 
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Goldfinch Verlag
ISBN: 978-3-940258-19-9
Fazit
Bewertung: 




Der Tod schreibt mit ist das zweite Buch um Mable Clarence, die sich als moderne Miss Mapel entpuppt, als sie bereits zum zweiten Mal nur weniger Monate im kornischen Ort Lower Barton einem Mord auf die Schliche kommt.
Wie bereits in Die Tode von Higher Barton überzeugt Mabel mit ihrem Charme auf jeder Linie! Diesmal ist auch der etwas grummelige Tierarzt Dr. Victor Daniels mit von der Partie, der ebenfalls bereits aus dem ersten Teil bekannt ist. Die beiden geben ein unterhaltsames Duo auf kautzigem Niveau ab. Und auch in diesem Buch schafft es Autorin Rebecca Michéle wieder, das südenglische Cornwell so darzustellen, dass ich mich richtig in dem milden Küstenklima mit beinahe mittelalterlichem Charme wiederfinden konnte.
Die Geschichte an sich konnte mich diesmal leider nicht so überzeugen wie im ersten Teil. Sie war einfach nicht so packend und nach einiger Zeit konnte ich mir des Rätsels Lösung denken. An einigen Stellen hatte ich außerdem das Gefühl, dass sie recht unbedarft eingeschoben wurden, um Mabels Ermittlungen noch einmal einen Schubser in die richtige Richtung zu geben.
Dennoch habe ich das Lesen wieder genossen, was nicht zuletzt an Mabel mit ihrer einnehmenden Art lag. Und der Andeutung am Ende des Buches nach darf man sich auf noch einen dritten Teil freuen. Zwar strotzt Der Tod schreibt mit nicht vor Action und Waffengewalt, wie so manch anderer Thriller, doch das muss es auch gar nicht, denn die Fälle, in die Mabel Clarence sich begibt, leben von der idyllischen Umgebung Cornwells und ihren Menschen.
Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Goldfinch-Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben. Kaufen könnt ihr das Buch unter anderem hier oder wie immer auch in der Buchhandlung eures Vertrauens.
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