Blogilates – Challenge Accomplished

Wow, vier Wochen sind schon vorbei! Das bedeutet, dass ich den Anfängerkalender von Blogilates durchgezogen und somit meine persönliche Herausforderung gemeistert habe!

Ich muss sagen, ich bin schon ziemlich stolz auf mich. Denn eigentlich bin ich jemand, der sich in Sachen Sport sehr, sehr schnell demotivieren lässt. Aber diesmal habe ich nicht klein beigegeben, sondern den freien Sonntag immer noch mit Body Body Balance (Mix aus Yoga und Pilates) gefüllt.

Fassen wir mal zusammen, was ich während dieser Zeit feststellen konnte: Optische Veränderungen gibt es nicht (was aber auch nicht zwangsweise das Ziel ist), aber ich merke die Kräftigung der Muskulatur. Bauchübungen fallen mir wesentlich leichter als zu Beginn und ich merke, dass ich bei den Dehnungen auch besser geworden bin. Große Lücken verzeichne ich besonders in den Armen (die sind aus Pudding und ich halte selten eine Übung an einem Stück durch) und in den Beinen – hier ist also starker Nachholbedarf. Mein Rücken ist auch kräftiger geworden. Wegen meiner schwachen Muskulatur leide ich ganz schnell unter Rückenschmerzen, die sind inzwischen wieder weniger geworden, auch wenn ich zwischenzeitlich eine wirklich schmerzhafte Woche hatte.

Immer wenn ich an den Übungen fast verzweifelt bin, weil ich nicht richtig mitgekommen bin, habe ich mir gesagt, dass ich das alles gar nicht so können MUSS. Casey ist professionelle Trainerin, es wäre ja schlimm, wenn ich das als untrainierter Mensch genauso wie sie könnte. Also mache ich alle Übungen, soweit ich kann und freue mich über jede Verbesserung, die ich feststelle.

Und weil das inzwischen ganz gut klappt, steige ich ab morgen in den Februarkalender ein. Ich habe schonmal kurz reingeschaut und liege jetzt schon wimmernd am Boden, aber irgendwann werde ich auch das halbwegs hinkriegen und dann kann ich noch stolzer auf mich sein!

Danke an Lynie, die mich “gezwungen” hat, mit Blogilates zu starten ♥

Es ist mal wieder Zeit für … ein Kaufverbot!

Während meiner Bachelorarbeit hat es mir ständig in den Fingern gejuckt, endlich die Wohnung auszumisten und mal wieder Ordnung ins Chaos zu bringen (weil ist ja wesentlich spannender als an dem Ding zu schreiben). Seit einigen Tagen setze ich das auch Schritt für Schritt um und schaffe massenweise Papier- und Plastikmüll in die Mülltonnen (Wo kommt das alles nur her????), aber auch materielles muss dran glauben!

Während des Ausmisten habe ich mir auch die Kommode im Schlafzimmer vorgenommen und dabei festgestellt, dass ich eindeutig zu viel Duschgel besitze! Ich neige nämlich dazu, beinahe zwanghaft alles, was gut riecht, einfach zu kaufen – dabei achte ich meistens nicht mal wirklich auf den Preis! In den letzten Monaten hat sich das zwar schon gebessert, aber das ändert leider nichts daran, dass ich noch immer eine ganze Armee mit Duschgel versorgen könnte.



Dreizehn unbenutzte Flaschen lagern in meiner Kommode, ich brauche also für über ein Jahr nichts mehr kaufen. Und sollte ich doch dem Zwang erliegen und ein neues Duschgel kaufen, müssen 5,00€ in mein Sparschwein wandern – Strafe muss sein und sie muss weh tun!

Eat healthy, not trendy

In den letzten Wochen habe ich insbesondere auf Instagram festgestellt, dass offenbar ein neuer Trend die Runde macht: Alle essen low carb und vegan. Allerdings bin ich mir nicht wirklich sicher, ob sie so genau wissen, wieso sie es eigentlich machen, außer aus Trendbewusstsein.

Anscheinend verbreitet sich der Irrglaube, dass besonders vegane Ernährung super gesund ist und alle super schlank und super fit werden, wenn sie auf tierische Lebensmittel verzichten. Dass vegane Ernährung aber auch bedeuten kann, sich dreimal am Tag schön fettige Pommes mit ordentlich Ketchup oder lecker frittierte Gemüsebratlinge reinzupfeifen – dazu noch eine große Flasche köstliche Cola -, scheint nicht so ganz klar zu sein.

Das Stichwort bei unserer Ernährung sollte doch lauten “bewusst” und nicht “Verzicht”. Sicher, insbesondere vegetarische und vegane Lebensweise kann auch moralische, ethische, ökologische und was weiß ich für Gründe haben, aber gefühlsmäßig ist es derzeit eine hippe Trendwelle ohne Sinn und Verstand.

Und wieso sind auf einmal Kohlenhydrate so böse? Waren es letzte Woche nicht noch Zucker und Fett, die uns haben aufgehen lassen wie Hefeklöße in der Mittagssonne?

Nach wie vor ist der Schlüssel zum Erfolg doch, sich bewusst und ausgewogen zu ernähren und neben seinem achtstündigen Bürojob die Bewegung nicht zu vergessen. Und ich glaube, genau das ist es, was uns schwerer fällt als einfach zu sagen, wir verzichtet einfach komplett auf etwas (Kohlenhydrate und Fleisch), weil wir dem vermeitlichen Übel auf diese Weise ja gar nicht erst ins Auge blicken müssen. Wir können aber auch schlank, rank und gesund sein, obwohl wir zum Mittag das Schnitzel hatten und am Tag davor einen Teller Nudeln.

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn wir uns auch mal außerhalb von kurzzeitigen Trends mit unserer Ernährung intensiver auseinander setzen, uns fragen, ob wir tatsächlich Hunger haben oder wieder nur aus Langeweile essen und statt dem Aufzug die Treppe nehmen. Denn stellen wir uns mal der Realität: Früher oder später landen auch wieder Kohlenhydrate auf dem Teller und dann tritt der bekannte Jojo-Effekt ein und all die Mühe war umsonst.

Ja, Salat ist geil, aber ein gutes Stück Fleisch oder eine lecker belegte Stulle eben auch.

Was ich früher tun wollte und heute tue

Als Kind hätte ich wohl nie gedacht, dass ich mein Leben heute so führe, wie ich es führe. Als Kind war mein Plan, dass ich mit 19 Jahren Mutter und verheiratet bin.

Und das lag daran, dass meine eigene Mutter so alt ist. Mit 33 fing sie an Kinder in die Welt zu setzen – ich war das erste von vieren. Die Mütter meiner Freundinnen waren schon über zehn Jahre früher dabei ihre Familienplanung beinahe schon abzuschließen. Mich hat es angekotzt, dass alle so junge Mütter hatten und meine so alt ist. Einige meiner Kollegen, die mehr als zehn Jahre älter sind als ich, haben jüngere Eltern.

Ich wollte auf gar keinen Fall so sein – eine alte Mutter. Allein der Gedanke war mir ein Graus! Die Konsequenz des späten Kinderkriegens konnte nur sein, dass ich genauso verschroben werde wie die verrückte Frau, die mich aufgezogen hat.

Hinzu kommt sicherlich, dass die Familie meiner damaligen besten Freundin, bei der ich sehr viel Zeit verbrachte, ein ganz anderes Bildungsniveau hatte als meine. Während dort mit spätestens dem Realschulabschluss (also mit 16 oder 17 Jahren) die Bildung so gut wie abgeschlossen war, komme ich aus einer Familie mit akademischen Hintergrund, bei der es nach dem Abitur mit der Bildung nochmal so richtig los ging, wodurch es selbstverständlich zu einer Verschiebung des Berufseintritts usw kam.



Heute weiß ich, dass man als Kind die Eltern anderer häufig viel cooler findet als die eigenen. Und heute bin ich sehr froh darüber, dass mein kindlicher Plan nicht in die Tat umgesetzt wurde. Mit 19 habe ich meinen Schulabschluss gemacht, es folgte eine Ausbildung, inzwischen stehe ich am Ende meines Bachelor-Studiums. Da wäre ich sicher nicht, wenn meine trotzige Kinderversion seinen Kopf durchgesetzt hätte.

Wenn das mein zehnjähriges Ich nur wüsste!

Have a Break …

Hallo ihr Lieben,

wie ihr ja vllt schon gemerkt habt, ist es hier derzeit ein wenig ruhig. Das liegt daran, dass ich gerade an meiner Bachelorarbeit schreibe und wirklich angestrengt meine anderen Freizeitaktivitäten ausblenden will.

Auch wenn es so schön heißt: “Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe”, möchte ich die Thesis zur Abwechslung mal nicht auf den letzten Drücker fertig haben (obwohl ich gerade tatsächlich mal wieder nicht sonderlich gut in der Zeit liege), sondern am liebsten schon ein paar Wochen vorher, damit noch jede Menge Zeit zum Korrekturlesen bleibt.

Bis dahin werde ich versuchen, ab und an einige Posts vorzubereiten, kann aber nichts versprechen. Vermutlich werden es hauptsächlich Buchposts werden. Im Hintergrund sammel ich natürlich dennoch weiter Ideen und treffe Vorbereitungen (z.B. für Produkttests oder auch der London-Bericht vom letzten Wochenende). Anfang Juli muss meine Arbeit abgegeben werden, danach bin ich hoffentlich wieder voll für euch da.

Habt bis dahin schöne Frühlings- und Sommertage und genießt das schöne Wetter!

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