Gift Wrapping Inspiration in Gold and White

Hallo zusammen,

ich wollte euch ganz schnell eine kleine Inspiration fürs weihnachtliche Geschenkeverpacken zeigen.

Vor einiger Zeit habe ich auf Pinterest schon fleißig Ideen gesammelt, was die Vorfreude auf das eigentliche Geschenk noch steigern kann. Unter anderem bin ich auf eine Falzanleitung für 3D-Sterne gestoßen. Und das habe ich daraus gemacht:



Hier findet ihr den Pin mit der Anleitung. Und wer keine Lust hat, sich selbst Sternvorlagen zu schustern, der kann sich hier ein PDF mit Sternen in verschiedenen Größen runterladen ;) Einfach direkt auf farbigem Tonkarton ausdrucken oder auf normalem Kopierpapier, ausschneiden und auf Tonkarton übertragen.

Die Kombinationen gold-weiß-pink oder gold-schwarz finde ich übrigens auch sehr hübsch!

Haben eure Weihnachtsgeschenke dieses Jahr ein bestimmtes Thema oder verpackt ihr, wie es gerade kommt?

DIY Ringordner Teil 3

Endspurt! Im dritten Teil wird der Ordner zum Ringordner und bekommt noch den Feinschliff.

Zuerst bringen wir die Ringmechanik an. Dazu habe ich mir eine Klarsichtfolie eingeheftet (es geht auch ein Blatt Papier im A4-Format) und die Ringmechanik so platziert, dass die Folie gerade im Ordner und die Mechanik mittig im Rücken sitzt (ihr könnt natürlich auch alle Maße ganz akribisch ausrechnen, um die Mechanik zentriert zu platzieren).



Zeichnet euch die Stellen, an die später die Nieten kommen, an.



Durchbohrt den Rücken nun vorsichtig an den gekennzeichneten Stellen. Ich kann das am besten mit einer Nagel- oder spitzen Bastelschere, weil ich so das Loch auch noch ein wenig vergrößern kann, damit die Nieten besser durchpassen.



Befestigt die Ringmechanik nun mit den Nieten, drückt diese zusammen und klopft sie vorsichtig mit einem Hammer richtig fest (Unterlage nicht vergessen!).



Optional könnt ihr nun noch die Buchecken an jeweils eine der vier Ecken stecken und diese auch mit dem Hammer festschlagen.



Euer Ringordner ist fertig! Sobald er komplett durchgetrocknet ist (nach ca. 24 Stunden) könnt ihr eure Unterlagen in euere Unikat einheften.

DIY Ringordner Teil 2

Weiter geht es mit unserem Ringordner! Das Gerüst steht ja schonmal und muss jetzt nur noch ein wenig verschönert werden.

Legt euch den Ordner mit der Außenseite nach oben flach bereit. Euer Papier, das ihr für außen gewählt habt leimt nun jeweils nacheinander ein und klebt es auf (nicht vergessen, auf die Laufrichtung zu achten, siehe Teil 1).

Weil die Frage aufkam: Wenn ihr selbst gestaltete Artworks benutzen wollt, achtet darauf, dass euer Papier mind 120 g/m² hat, weil es sonst zu dünn ist und sich nur sehr schwer verarbeitet lässt. Testet außerdem wie eure verwendeten Stifte auf den Leim reagieren, ob sie z.B. verschmieren oder zerlaufen. Leimt dazu einfach ein “Test-Artwork” ein, klebt es auf Karton und schaut, wie es nach dem Trocknen aussieht.



Legt dazu das eingeleimte Papier mit ca. 1cm Abstand zum Rücken zentriert auf den Ordner (so schaut noch euer hübsches Buchbinderleinen hervor). An den Seiten sollte jeweils etwa gleich viel Papier überstehen. Streicht das Papier glatt und drückt es somit gut auf die Pappe an.



Dreht den Ordner um und schneidet die beiden Ecken in einem Bogen ab. Achtet dabei darauf, dass ihr nicht bis ganz an die Ecke der Pappe schneidet, sondern noch genügend Papier übersteht.



Schlagt nun das überstehende Papier auf die Innenseite des Ordner um und drückt sie auf der Innenseite des Ordners fest. Ich habe zuerst die beiden kurzen, dann die lange Seite umgeschlagen.



Mit dem Falzbein oder Rakel “rundet” nun die entstandenen spitzen Ecken ab, indem ihr sie mit gefühlvollem Druck andrückt.



Wiederholt dies für die zweite Seite des Ordner.



Kommen wir zur Innenseite. Dreht euren Ordner so, dass diese nach oben zeigt.



Leimt auch hier wieder das vorgesehene Papier ein und klebt es möglichst so auf, dass es mit dem Leinen und dem umgelegten Außenpapier abschließt. Streicht es auch hier wieder glatt. Wenn sich euer Papier wellt, könnt ihr die Falten mit Falzbein oder Rakel glatt streichen. Beim Trocknen glättet sich das Papier auch noch einmal.



Wiederholt auch das für die zweite Seite des Ordner.



Nun sind wir so gut wie fertig! Im nächster Teil bringen wir noch den entscheidenden Teil – die Ringmechanik – und optional Buchecken an.

DIY Ringordner Teil 1

Als wir für unser Studienabschlussprojekt beim Buchbinder saßen und unserer Arbeit nachgingen, habe ich gesehen, wie der Buchbinder für eine Hochzeit einen Ringordner hergestellt hatte und dachte bei mir: Das kannst du auch!
Es ist wirklich ganz einfach und wenn man erstmal weiß, welche Handgriffe nötig sind, dann gehts auch relativ fix.



In drei Teilen (um hier nicht einen riesigen Post zu produzieren) möchte ich euch das jetzt einfach mal zeigen, falls ihr Lust habt, für Schule, Uni oder Büro eure eigenen, individuellen Ordner zu haben und nicht in 0815-Dinger aus dem Schreibwarenladen ;)

Fangen wir mit der Inventarliste für einen Ordner an, in dem ihr Unterlagen im A4-Format unterbringen könnt:

  • Buchbinderpappe (Stärke 1,5mm-2mm): (2x) 320mm x 230mm; (1x) 320mm x 30mm
  • Buchbinderleinen: (1x) 360mm x 70mm; (1x) 310mm x 70mm
  • Papier für außen (mind. 120g/m²): (2x) 360mm x 240mm
  • Papier für innen (mind. 120g/m²): (2x) 310mm x 220mm
  • Buchbinderleim (ersatzweise Bastelleim)
  • Unterlagen fürs Leimen (z.B. alte Zeitungen)
  • Breiter Pinsel
  • Falzbein oder Rakel
  • Ringmechanik inkl. Nieten (Breite ca. 21mm; Ringabstand 80mm)
  • Cutter
  • Schneideunterlage
  • Bleistift
  • Hammer
  • Kleine spitze Bastelschere oder Nagelschere
  • (Optional Buchecken)

Auf modulor.de (oder vor Ort in Berlin) bekommt ihr alle Utensilien, die ihr braucht. Oder schaut bei eurem gut sortierten Bastelladen des Vertrauens vorbei. Vor allem Buchbinderpappe scheint eher schwer zu beschaffen zu sein. Als Papier nehme ich gerne das etwas teurere Geschenkpapier, das man als Einzelbogen kaufen kann.

Wichtig: Bevor ihr die Pappe und das Papier zuschneidet, prüft die Laufrichtung! Diese muss später parellel zum Ordnerrücken liegen, sonst kann sich euer Ordner unschön verbiegen. Biegt die Pappe und das Papier jeweils einmal von der langen zur langen und von der kurzen zur kurzen Seite. Dort, wo ihr weniger Widerstand spürt, befindet sich die Laufrichtung der Papierfasern. Bei handgeschöpftem Papier könnt ihr darauf verzichten.



Der Ordner besteht grob aus drei Teilen: den beiden Seiten und dem Rücken.



Zuerst leimt ihr das längere Stück Leinen ein. Legt es dazu auf die Unterlage und verteilt den Leim von der Mitte heraus sternförmig nach außen. Haltet es dabei mit mind. zwei Fingern gut fest, damit es nicht verrutscht.

Legt das eingeleimte Leinen mit der eingeleimten Seiten nach oben auf dem Tisch ab und legt zentriert den Teil der Pappe drauf, der den Rücken bilden wird. Mit jeweils ca. 3mm Abstand zum Rücken legt die Seitenteile ebenfalls auf das Leinen (testet hier beim Aufkleben bereits, ob ihr die Seitenteile problemlos umklappen könnt, damit ihr den Ordner später auch schließen könnt, oder ob der Abstand zu gering ist)und drückt alles gut fest.



Legt das überstehende Leinen oben und unten um und drückt es ebenfalls fest.



Mit dem Falzbein oder Rakel zieht nun mit etwas Druck (aber nicht zu viel) die Rillen nach. Dreht den Ordner um, sodass das Leinen oben liegt und zieht hier ebenfalls die Rillen nach. Dreht den Ordner wieder um.



Nun leimt ihr wie oben beschrieben das kürzere Stück Leinen ein und klebt es mit gleichem Abstand nach oben und unten so auf den Ordner, dass es mit dem bereits vorhandene Leinen abschließt. Beachtet, dass ihr für jedes Mal Leimen eine neue Unterlage nehmt, um zu verhindern, dass ihr eure Werkteile mit Leim beschmutzt. Streicht es gut glatt und zieht die Rillen ebenfalls nach.



Herzlichen Glückwunsch! Euer Ordner ist so gut wie fertig! Im nächsten Teil beziehen wir ihn mit Papier und geben ihm so einen ganz individuellen Touch!



Weihnachtskarten-Inspirationen

In nicht mal mehr zwei Wochen ist Weihnachten! Hier noch schnell ein paar Inspirationen zu selbgestalteten Weihnachtskarten, damit sich eure Lieben über einen kreativen Gruß von euch freuen können ;)

Grundlage für meine Weihnachtskarten waren blanko Klappkarten im A6-Format. Die bekommt man in vielen unterschiedlichen Farben, es ist also für jeden Geschmack was dabei. Auf die Karten kommt dann noch einiges drauf:




Vielleicht kennt ihr das auch, dass an eurer Geschenkpapierrolle unpraktisch kleine Streifen bleiben, mit denen nichts mehr so richtig einzupacken ist. Diese eignen sich wunderbar für eure Weihnachtskarten. Einfach die Karte damit bekleben und die überstehenden Ränder mit einem Cutter oder Skalpell (Schneideunterlage nicht vergessen) entfernen. Mit einer Schere gehts natürlich auch, aber nicht so sauber. Neben Geschenkpapier ist auch das schlichte braune Packpapier ein Hingucker auf euren Karten.




Mit Schablone und Farbe könnt ihr eure Karten beschriften. Kennen wir ja alle noch aus unserer Kindergarten- und Grundschulzeit, oder?




Das allseits beliebte Masking Tape darf natürlich auch nicht fehlen. Mit verschiedenen Mustern sind schöne Kombinatinen möglich.




Nicht zu vergessen die Deko! Sterne, Elche, Bäume, Glitzer, Glöckchen – es geht einfach alles.

Und so sehen meine Karten dann aus, wenn sie fertig sind. Noch ein paar persönliche Worte rein und dann ab damit :)



Und alle aufgeführten Dinge könnt ihr natürlich auch verwenden, um eure Geschenke zu verpacken und aufzuhübschen! :)

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