Problemezone “jugendliche” Haut

Lang, lang ists her, da hatte ich heute hier regelmäßig über meine Problemzone Haut auf dem Laufen gehalten. Seitdem ist viel Zeit ins Land gezogen, aber nicht sonderlich viel passiert.

Die Kurzfassung: Vom Dermatologen hatte ich diverse Peroxid-Cremes verschrieben bekommen, mit denen ich eine sogenannte Schälkur machte. Nachdem das Ergebnis allerdings nicht besser geworden war bzw. nicht so viel besser, dass ich damit zufrieden war, habe ich die letzte Creme vor ca. einem Jahr wieder abgesetzt. Im Gesicht wurde es zwar zeitweise besser, dafür sahen Rücken, Schultern und Dekolleté nach wie vor aus wie ein Streuselkuchen.

Inzwischen stehe ich wieder an dem Punkt, dass ich mich durch alles mögliche probiere, was die Kosmetikindustrie zu bieten hat und hoffe einfach darauf, dass ich irgendwann nicht mehr aussehe als wäre ich 14, zumindest vom Hautbild her.
Ich habe das Gefühl, dass Produkte eine Zeit lang wirken, diese Wirkung dann aber wieder nachlässt. Hinzu kommt, dass die Unreinheiten in undefinierbaren Schüben kommen. Momentan habe ich wieder Entzündungsknötchen en masse, die waren die letzten Monate weg. Dann trocknet meine Haut mal komplett aus, mal sprießen aus jeder Pore Mitesser und Pickel.

Hier mal eben zusammengefasst, welche Produkte ich gerade verwende.



Für die Reinigung Clinique Liquid Facial Soap und Claryfying Lotion. Vor einigen Monaten war ich total begeistert, weil die Produkte super geholfen haben. Inzwischen nicht mehr wirklich. In der Dusche liegt auch eine kleine Tube Dr. Hauschka Reinigungscreme, aber weil mich das auch nicht überzeugen konnte, spare ich mir das Geld und brauche erstmal auf, was da ist. Zwischenzeitlich hatte ich übrigens auch einen Monat versucht nur Wasser (und Creme) an mein Gesicht zu lassen, aber das Ergebnis war auch eher ernüchternd.
Zwei- bis dreimal pro Woche benutze ich auch das Enzympeeling von Balea, auf Empfehlung von Vicky. Das Gefühl danach ist echt toll, die Haut ist richtig weich. Allerdings befürchte ich auch, dass es bei mir diese elenden Knötchen unter der Haut verursacht. Ich teste es aber erstmal weiter.



Nach der Reinigung habe ich dann inzwischen zwei Cremes, die ich benutze. Die Augencreme von Alverde sowie die Wildrose-Tagescreme, ebenfalls von Alverde. Ich muss sagen, die Augencreme ist ein Segen! Bisher war vor allem die Haut in den Augenwinkeln immer so trocken, dass es manchmal wirklich extrem gejuckt hat. Das ist jetzt passé. Und ich habe das Gefühl, dass die Unterlagerungen unter meinen Augen langsam verschwinden.
Die Tagescreme ist derzeit auch noch im Test. Auch hier habe ich leider das Gefühl, dass sie Unreinheiten hervorruft. Allerdings liefert sie genau das Maß an Feuchtigkeit, dass mein Gesicht braucht. Zumindest schuppt, juckt und spannt sie nicht mehr, glänzt aber auch nicht auf Teufel komm raus.

So viel zum Thema. Wenn ich DAS Produkt gefunden haben sollte, setze ich euch darüber gern in Kenntnis ;)

Kuchen im Glas

Bereits oft gesehen, für toll befunden, aber noch die selbst gemacht, war für mich der Kuchen im Glas. Fand die Idee immer super als Geschenk und so ein Glas mit leckerem Kuchen drin kann man gut gepolstert ja auch mit der Post an zum Beispiel Geburtstagskinder verschicken.

Kuchen im Einweckglas zu backen war jetzt also schonmal ein Ziel. Aber wie bekommt man den Kuchen dann auch haltbar bzw. haltbar genug, um ihm einen Paketdienst anvertrauen zu können. Ganz einfach: indem man ihn einweckt.



Also ganz einfach den Kuche eurer Wahl zusammenmischen, das Einweckglas bis zur Hälfte einfetten und ebenfalls bis zur Hälfte mit Kuchenteig füllen (ich habe Teig für eine große Springform gemacht und mit dem Restteig noch einen großen Kuche gebacken, die paar Gramm für das Einweckglas fallen da nicht unbedingt negativ auf).

Den Kuchen backt ihr jetzt im offenen Einweckglas, bis er fertig ist. Lass ihn danach gut abkühlen. Nun kommt das Einwecken: Übergießt den Gummiring mit kochendem Wasser, um ihn steril zu machen, verschließt im Anschluss das Einweckglas und stellt es z.B. in ein tiefes Backblech und füllt dieses mit Wasser, bis das Glas ca. 2cm im Wasser steht. Nun bei 100 °C 30 min lang einwecken und fertig ist der Kuchen. Wenn ihr zuhause einen Einkochtopf habt, dann geht das natürlich auch mit dem.



Angeblich ist er nun bis zu sechs Monaten haltbar, aber ich persönlich würde es auf ein paar Wochen beschränken ;)

Dieser Kuchen ist gerade übrigens auf dem Weg zu meiner Schwester, die morgen Geburtstag hat.

Gelesen im Februar 2013

Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Die Zeit fliegt gerade regelrecht und ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht! Mit Ende des Monats kommt hier trotzdem wieder die Lesestatistik, soviel Zeit muss sein.

Bis letztes Wochenende lief es mit meinen Neuzugängen richtig gut, da waren es nämlich nur zwei, aber dann kam wieder dieses “Komm, ich leih dir die Bücher mal” und zack waren es fünf. Ich muss lernen, Nein zu sagen!




Ein erfolgreicher Lesemonat war der Februar ganz eindeutig. Acht Bücher, sieben davon vom SuB, und 3587 gelesene Seiten kann ich verzeichnen. Mein Ziel, drei Bücher pro Monat vom SuB abzubauen, kann ich diesen Monat leider auch nicht erfolgreich abschließen, dafür habe ich die Monatsaufgabe gemeistert (und keine Bücher online gekauft).
Das beste Buch war Smaragdgrün, mit dem ich die Edelstein-Trilogie nun zum zweiten Mal beendet habe. Mit Abstand das schlechteste war Die Rose von England. Seit Dezember (!!!) quäle ich mich durch die knapp 800 Seiten und nur sehr wenige Passagen haben mir gefallen.
Mein Bücherkonto hat auch ein dickes Plus bekommen und ist jetzt bei 70,50€, also ebenfalls erfolgreich verlaufen :)

Für März lautet die Monatsaufgabe beim SuB-Abbau Extreme GAR KEINE Neuzugänge zu haben. Da ich bereits weiß, dass ich hier versagen werden, hoffe ich wenigstens darauf, mein Abbau-Ziel zu schaffen.

Fonts of the Month: Sassy Romance

Februar – dank Valentinstag der Monat der Liebe uns Romantik. Das möchte ich zum Anlass nehmen, die diesmonatigen Fonts ein wenig an dieser Thematik zu orientieren.



Dubiel: Liebe, Paris, Mode, Vogue! So oder so ähnlich könnte die Assoziationskette aussehen, die zu diesem Font führt. Dubiel ist die kostenfreie Version der Schrift, die das Cover der Vogue ziert. Im Original prangt dort die Italian Didot. Zur Schrift.

Penmanship Birds: Fonts sind nicht nur Buchstaben und Zahlen, sie können auch grafische Darstellungen enthalten. Penmanship Birds ist einer dieser Fonts und ich finde die Vögel wirklich schön, um zu verzieren oder Akzente zu setzen.Zur Schrift.

Quickier: Hier eine hübsche Mischung aus Hand- und Schreibschrift. Ich mag das Geschwungene und Elegante, das aber doch nicht zu kitschig schnörkelig ist. Zur Schrift.

Serious Sally: Ähnlich wie die Quickier ist auch die Serious Sally ein Mix aus Hand- und Schreibschrift, wobei der Fokus hier eher auf Handschrift liegt. Auch hier gefallen mir die verspielten und geschwungenen Elemente mit romantischem Touch. Hier sollte man manuell jedoch noch einmal die Laufweite (Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben) bearbeiten (siehe Abstand “S” zum restlichen Wort). Zur Schrift.

Eternal Call: Bei diesem Font ist Vorsicht geboten! Ich mag ihn wegen der schönen Elemente, aber wie man sehen kann, ist er sehr verschnörkelt, weswegen er nur für Akzente eingesetzt werden sollte. Sonst führt es dazu, dass es zu überladen wirkt und unleserlich wird. Zur Schrift.

Red Velvet Gugl

Bald steht Valentinstag an und obwohl ich persönlich diesem Tag keine großartige Beachtung schenke, möchte ich denen unter euch, die es tun, ein kleines Rezept geben, mit dem ihr eure Liebsten beglücken könnt ;)

Der Hype um die Mini-Gugl ist ja noch nicht abgeebbt und außerdem sind sie immer so schnell fertig, dass ich mich an Red Velvet Gugl versucht habe. Rot passt ja immer ziemlich gut zum Tag der Liebe.



Für 18 Mini-Gugl
35g weiche Butter
35g Puderzucker (gesiebt)
60g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
1TL Kakaopulver
45ml Buttermilch
Rote Lebensmittelfarbe

100g Mascarpone (Zimmertemperatur)
1 Päckchen Vanillezucker

Für die Gugl Butter, Puderzucker, Mehl, Salz, Ei, Kakaopulver und Buttermilch verrühren. Gebt anschließend die rote Lebensmittelfarbe hinzu, bis die gewünschte Intensität erreicht ist. Füllt den Teig in die Gugl-Förmchen und backt sie bei 200 °C ca. 10-15 min.
In der Zwischenzeit mischt Mascarpone und Vanillezucker. Nachdem die Gugl abgekühlt sind, füllt die Mascarpone mit einem Spritzbeutel in die Öffnungen. Guten Appetit!

Tipp: Zum Verzieren könnt ihr euren Gugl einen goldenen Anstrich verpassen. Dazu die Gugl vor dem Befüllen mit Goldspray (zu kaufen z.B. hier) ansprühen.



Gelesen im Januar 2013

Meine Lesestatistik geht nun in die zweite Runde (= ins zweite Jahre). Ich finde es ganz schön, nachvollziehen zu können, was ich im Jahr so alles gelesen habe, darum nerve ich euch auch weiterhin damit ;)

In diesem Jahr habe ich mir noch einmal dringend vorgenommen meinen Stapel ungelesener Bücher zu eliminieren. Das ist schwerer als es sich anhört, denn in meinem Regal stehen derzeit 33 ungelesene Bücher und auf meiner Wunschliste (die beinahe täglich wächst) noch einmal knapp 90. Und es ist so verdammt verführerisch, in einer Buchhandlung zu stehen und dann ein kleines Schätzchen einzupacken. Entweder, ich muss mich zusammenreißen oder … ich muss schneller lesen (so wie einige Verrückte, die 20 Bücher pro Monat schaffen!)

Ok, los geht es mit den Neuzugängen:



Die Aufgabe beim SuB-Abbau Extreme lautete diesen Monat: Neuzuänge brauchen eine sehr gute Begründung, um angeschafft zu werden. Tja, bei Argus und Mein deutsches Dschungelbuch hätte ich noch sagen können, sie wurden mir ungefragt geliehen bzw. geschenkt, aber bei Er ist wieder da und Warm Bodies … da konnte ich mich nicht mehr rausreden. Aufgabe also nicht erfüllt.



Gelesen wurden diesen Monat sechs Bücher und meine ganz klare Empfehlung geht an Er ist wieder da! Ich habe mich köstlich amüsiert und das Hörbuch wird übrigens von Christoph Maria Herbst gelesen – als Hitler.

Fassen wir zusammen: Beim SuB-Abbau Extreme bin ich gescheitert, dafür beträgt das Guthaben auf meinem Bücherkonto 59,50€ (Infos hier), was doch schonmal ein Anfang ist.

Nächsten Monat dürfen im Zuge der Challenge Bücher nur offline gekauft werden ;) Als Amazon Prime Kunde keine leichte Angelegenheit! Aber vllt bleibe ich diesmal stark und kaufe einfach mal keins?

Cake Pops by Ben & Bellchen

Auf dem Berliner Naschmarkt im Dezember hatte ich schon am einem Stand von Ben & Bellchen die leckeren Cake Pops probiert. Deshalb hab ich mich auch dezent gefreut, als ich gehört hatte, dass sie nun auch einen Onlineshop haben. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, den Shop zu nutzen, um noch einmal in den Genuss der kleinen Teilchen zu kommen (und nein, in diesem Fall nicht gesponsert ;) ).

Bestellt hatte ich spät abends am 08. Januar, am 15. kam es dann gut verpackt an. Haltbar waren die Cake Pops noch zwei Wochen lang (richtig, WAREN, sie sind schon alle von mir vernichtet).



Die Sorten Brownie, Brownie Mandel-Karamell und Zitrone-Kokos landeten in meinem Warenkorb und Orange-Pfefferkuchen gab es als Geschenkchen dazu. Und zusammen mit einer Tasse Clipper Tea sind sie einfach fantastisch!

Die Cake Pops sind übrigens schön groß und natürlich verdammt lecker! Cool finde ich auch, dass man nach Absprache auch Sonderanfertigungen bestellen kann.

Wo ihr die Cake Pops von Ben & Bellchen in Deutschland vor Ort bekommen könnt, seht ihr hier.

Mini-Gugl à la Snickers und Nutella

Ihr habt es schon bemerkt, ein neuer Trend geht um: Mini-Gugl. Als Mitläufer mache ich natürlich mit! Die Form habe ich zuerst einmal hier bestellt. Wie ihr seht, gibt es auch ein Büchlein mit einigen Rezepten dazu, die mich auf Anhieb aber erstmal nicht umgehauen haben.

Deshalb habe ich bei meinem ersten Gugl-Versuch einfach mal zwei Rezepte ausprobiert, die ich euch natürlich weitergeben möchte ;)



Snickers-Gugl
Für 18 Mini-Gugl

35g Butter
35g Puderzucker
60g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
3EL Kakaopulver
1EL Erdnussbutter
45ml Milch
1 Snickers (57g)

Bis auf das Snickers alle Zutaten miteinander verrühren. Das Snickers klein hacken und unter den Teig heben. Füllt die Masse in einen Gefrierbeutel und schneidet eine Ecke ab, so lassen sich die Gugl-Formen besser befüllen. Bei 200 °C 15-20min backen und anschließend abkühlen lassen, bevor ihr sie vorsichtig aus der Form löst.

Nutella-Gugl
Für 18 Mini-Gugl

30g Butter
35g Puderzucker
80g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
3EL Kakaopulver
2EL Nutella
25g Nougatmasse
45ml Milch

25g Zartbitterschokolade

Die Nougatmasse über einem Wasserbad schmelzen. Bis auf die Schokolade alle Zutaten miteinander mischen und ebenfalls mit Hilfe eines Gefrierbeutels, den ihr zum Spritzbeutel umfunktioniert, in den Gugl-Formen füllen. 15-20min bei 200 °C backen. Die Gugl auskühlen lassen und vorsichtig aus den Formen lösen.
Nun hackt ihr die Schokolade klein und schmelzt sie über einem Wasserbad. Tunkt die Gugl mit der Oberseite in die Schokolade und lasst sie im Anschluss aushärten.

Fonts of the Month: Some Basics

Dann sage ich mal herzlich Willkommen zu meinem neuen Projekt für dieses Jahr: Fonts of the Month. Jeden Monat werde ich euch eine Auswahl von Fonts vorstellen und ein paar Worte dazu verlieren.

Dabei handelt es sich um sogenannte Free Fonts, die ihr auf den jeweiligen Seiten kostenlos runterladen und für den privaten Gebrauch nutzen könnt.

Fangen wir heute beim ersten Mal mit ein paar Basic-Schriften an, die man sich meiner Meinung nach mal angesehen haben sollte, denn nicht immer sind handschriftliche Fonts, die derzeit ja gerne genutzt werden, die beste Lösung ;)



Geo Sans Light: Diesen Font könnte man als kostenloses Pendant einer meiner Lieblingsschriften, der Futura (im Schnitt Light), sehen. Ich liebe die klaren geometrischen Formen. Und wenn ihr mal die Äuglein offen haltet, werdet ihr merken, dass ich damit nicht allein bin. Unter anderem VW verwendet sie als Hausschrift. Und bis vor ein paar Jahren auch Ikea, die sie aber leider nun gegen die Verdana getauscht haben. Zur Schrift.

Quicksand: Ebenfalls eine geometrische Schrift, aber doch runder und weicher und teils mit verspielten Elementen (siehe das Q). Zur Schrift.

Swansea: Dieser Font entspricht so ziemlich genau dem Dauerbrenner Helvetica. Zur Schrift.
Wo die Helvetica überall auftaucht (nämlich im Grunde einfach überall), zeigt schon ganz schön folgender Trailer zum Dokumentarfilm Helvetica:



Quattrocento Regular: Eine schöne und klare Serifenschrift. Bei Serifen-Fonts habe ich nur wenige Favoriten, insbesondere bei frei erhältlichen Fonts, aber diese hier finde ich wirklich schön. Zur Schrift.

Will & Grace: Ich mag die Mischung aus Kapitälchen (das sind die kleinen Großbuchstaben) und Kursiv. Ich glaube, die FAZ (oder eine andere recht große Zeitung) benutzt eine ähnliche Schrift für ihre Headlines. Während die anderen Fonts durchaus für Mengentext geeignet sind, sollte man sich bei diesem hier tatsächlich auch nur auf Headlines beschränken. Zur Schrift.

Tommy Jaud: Überman

ÜbermanSimon Peters hatte es geschafft: Vom Nichts zum Millionär! Doch nun hat sein griechischer Finanzberater sich ein wenig verkalkuliert und das Geld ist weg, undzwar alles. Genau in dem Moment eröffnet ihm seine Freundin Annabelle auch noch, dass sie demnächst ein teures Studium beginnen wird, zu dem er doch sicher gern finanzielle Unterstützung beisteuert. Doch Simon wäre nicht Simon, hätte er nicht schon eine Idee hätte, wie er wieder zu Geld kommen kann: Der britische Starkoch Jamie Oliver soll dafür blechen, dass seine 30-Minuten-Rezepte überhaupt nicht in 30 Minuten umzusetzen sind, schon gar nicht, wenn einem die knapp 300€ teure Küchenmaschine fehlt. Und dann steht ja auch noch der von den Mayas prophezeite Weltuntergang bevor, für den unbedingt ein paar Maßnahmen getroffen werden müssen. Zum Glück gibt es die Überman-Methode, mit der man sein Schlafpensum reduziert und so mehr Zeit für die wichtigen Dinge hat. Und wenn die nicht hilft, dann bleiben noch die lustigen Pillchen, die beim Wachbleiben helfen.

Informationen

Sprache:
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Argon Hörbuch
ISBN: 978-3-839-81174-0

Fazit

Bewertung:
Nach Vollidiot und Millionär ist Überman das dritte Buch um Simon Peters, der es selbstverständlich geschafft hat, seinen einstigen Erfolg in die Tonne zu hauen und nun wieder ziemlich weit unten zu stehen.
Dieses Mal habe ich das Buch jedoch nicht gelesen, sondern dank Blogg dein Buch gehört. Ich muss gestehen, es war mein erstes Hörbuch und hat mir wieder ganz deutlich vor Augen geführt, warum ich bisher die Finger von ihnen gelassen hatte. Tommy Jaud liest sein Buch selbst. Er hat eine wirklich sympathische Stimme und schafft es, die einzelnen Charaktere gut und individuell hervorzuheben und zu unterscheiden. Doch Tommy Jaud ist Tommy Jaud und ich bin ich, deshalb war seine Erzählweise einfach nicht kompatibel mit der, die beim Lesen normalerweise in meinem Kopf stattfindet. Betonungen waren anders, die Sprechgeschwindigkeit meiner Meinung nach nicht immer passend usw. Das führte dazu, dass ich in die Geschichte selbst nicht wirklich gut reinkam, zwei CDs musste ich sogar doppelt hören, weil ich einfach nicht mitbekommen hatte, was denn eigentlich in den letzten 60 Minuten passiert war.

Dabei war Simon Peters genau wie man ihn kennen und lieben gelernt hat: ein echter ignoranter Vollidiot! Es gab so viele Momente, in denen ich seinen Kopf gegen eine Wand schlagen wollte. Aber gerade das macht Simon für mich so sympathisch, dass ich seinen (Leidens)Weg gern verfolge. Und am Ende kommt er ja immer irgendwie auf die Beine. Seine Freunde sind dabei mehr oder weniger hilfreich und gleichzeitig unterhaltsam.
Ich glaube, als gedrucktes Buch mit meinen eigenen Stimmen im Kopf hätte mir Überman wesentlich besser gefallen und ich denke, genau deswegen werde ich es mir noch einmal zulegen und diesmal lesen statt hören.
Wer Hörbücher mag oder zumindest besser mit ihnen zurecht kommt als ich, der kann beim Argon Verlag bestellen und vorher auch reinhören.

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